ILU as a partner in the Agro4Comp project consortium is a well-versed protagonist in processing biogenic materials, especially grain, grain products and grain by-products for food and technical applications.
 
The combination of fibres to polymeric materials results in composite materials with new, improved or specific properties.
The development of polymer materials reinforced with natural fibres (NFP) was promoted by increasing environmental awareness and the principles of sustainable development, as well as economical and technical advantages in comparison to glass-fibre reinforced polymers (GFP). Fibres of different plant origin can be used in NFPs, while the most common is wood fibre. Wood-polymer-composites (WPCs) are an established material category and commonly used in diverse application fields.
The aim of the project is the development of NFPs reinforced with natural fibres of not commonly utilised sources. The cellulosic fibre materials to be used will be obtained from remnant of grain processing. Grain by-products have not been used extensively yet, despite the fact that they represent a renewable raw material source for biogenic fibres.
The achieved results are meant to enable a direct industrial implementation.
 
Contact:
Dipl.-Ing. (FH) Robin Knapen
Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V.

BMBF - The German Federal Ministry of Education and Research (Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF) presents leading German research institutions in the environmental sector with their research profiles, presentations of ongoing and planned research and development projects, as well as current offers for co-operation.

Meet the Expert of ILU Robin Knapen at
POLEKO 
International Trade Fair for Environmental Protection
7.10-10.10.2013 in Poznan

„Give peas a chance“ - gebt Erbsen eine Chance! Unter dieses Motto kann ein mit etwa 2 Mio. Euro vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes Forschungsverbundvorhaben gestellt werden, das von Berliner und Brandenburger Forschungseinrichtungen seit Oktober 2011 bearbeitet wird.

Die Förderbescheide wurden von Ministerin Ilse Aigner persönlich übergeben (Foto). Das Institut für Getreideverarbeitung, das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. am gleichen Standort und das Deutsche Institut für Ernährungsforschung sind die drei Rehbrücker Forschungseinrichtungen, die sich der Verarbeitung von Erbsen und Bohnen zu gesundheitsfördernden Lebensmitteln widmen werden. Hülsenfrüchte (Leguminosen) enthalten neben Stärke auch wertvolle Eiweiße, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Sie verschwinden jedoch mehr und mehr von unserem täglichen Speisezettel. Nicht nur auf dem Speisezettel, auch auf den Feldern Brandenburgs, einst führendes Bundesland beim Anbau von Futtererbsen, fehlen die Hülsenfrüchte, um der zunehmenden Monokultur entgegenzuwirken und eine sinnvolle Fruchtfolge zu ermöglichen.

Mit dem Projekt „LeguAN“ wird die Wertschöpfungskette der Leguminosen vom Anbau bis zur Nutzung durch 17 beteiligte Einrichtungen erforscht und neu gestaltet. Dabei kommen dem Institut für Getreideverarbeitung und dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung die technologischen Forschungsaufgaben und die Entwicklung neuer Produkte zu, während das DIfE durch eine Ernährungsstudie belegen möchte, dass der Verzehr von Hülsenfrüchten gesundheitliche Vorteile bringen kann und eine Alternative zum übermäßigem Konsum tierischer Eiweiße ist. Schließlich decken Hülsenfrüchte bei den Völkern Lateinamerikas den Großteil des Proteinbedarfes und es scheint möglich, den Proteinen aus den Erbsen mittels moderner Extrusionstechnik eine fleischartige Konsistenz zu vermitteln. Die Vegetarier wird´s freuen.