Registration: 30. and 31.08.2102  VDB Forum East:

Thursday, 30 August 2012
17.00, IGV Conference Hall
Alfred-Kühn Lecture 2012
Baked goods: Myths – Fairytales – and Added Value
Speaker: Dr. D. Hisserich,
CSM Deutschland GmbH
Moderation: Prof. Dr. Dr. e.h. F. Meuser, TU Berlin

Followed by a short reception.

Friday, 31 August 2012
9.00, IGV Conference Hall
Visit to the Institut für Getreideverarbeitung (Institute for Grain Processing)
The IGV shows off its departments:
Experimental laboratory - Analytics – Biotechnology – Sustainable raw materials – Food technology – Baked goods technology.
10.30, IGV Training Bakery
CSM Baked goods presentation
CSM presents quality advantages achieved with baking additives: Volume, crispness, bloom with small baked goods, keeping bread fresh, use of original grain forms.
Followed by: Sampling and refreshments
13.00, IGV Conference Hall
17.00 VDB-Forum East
Information Day: Baked goods raw materials in the field of tension – Technology, business management, and the market.
17.00. End of lectures
Followed by: Gathering at the wood-fired baking oven 
  

 



„Give peas a chance“ - gebt Erbsen eine Chance! Unter dieses Motto kann ein mit etwa 2 Mio. Euro vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördertes Forschungsverbundvorhaben gestellt werden, das von Berliner und Brandenburger Forschungseinrichtungen seit Oktober 2011 bearbeitet wird.

Die Förderbescheide wurden von Ministerin Ilse Aigner persönlich übergeben (Foto). Das Institut für Getreideverarbeitung, das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. am gleichen Standort und das Deutsche Institut für Ernährungsforschung sind die drei Rehbrücker Forschungseinrichtungen, die sich der Verarbeitung von Erbsen und Bohnen zu gesundheitsfördernden Lebensmitteln widmen werden. Hülsenfrüchte (Leguminosen) enthalten neben Stärke auch wertvolle Eiweiße, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Sie verschwinden jedoch mehr und mehr von unserem täglichen Speisezettel. Nicht nur auf dem Speisezettel, auch auf den Feldern Brandenburgs, einst führendes Bundesland beim Anbau von Futtererbsen, fehlen die Hülsenfrüchte, um der zunehmenden Monokultur entgegenzuwirken und eine sinnvolle Fruchtfolge zu ermöglichen.

Mit dem Projekt „LeguAN“ wird die Wertschöpfungskette der Leguminosen vom Anbau bis zur Nutzung durch 17 beteiligte Einrichtungen erforscht und neu gestaltet. Dabei kommen dem Institut für Getreideverarbeitung und dem Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung die technologischen Forschungsaufgaben und die Entwicklung neuer Produkte zu, während das DIfE durch eine Ernährungsstudie belegen möchte, dass der Verzehr von Hülsenfrüchten gesundheitliche Vorteile bringen kann und eine Alternative zum übermäßigem Konsum tierischer Eiweiße ist. Schließlich decken Hülsenfrüchte bei den Völkern Lateinamerikas den Großteil des Proteinbedarfes und es scheint möglich, den Proteinen aus den Erbsen mittels moderner Extrusionstechnik eine fleischartige Konsistenz zu vermitteln. Die Vegetarier wird´s freuen.